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Entdecke Friedrich Schiller

Schiller gilt bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Literaturgeschichte. Seine Werke sind von einem unvergleichlichen und zeitlosen Drang nach Freiheit getragen. Gleichzeitig transportiert sein kulturelles Erbe auf einzigartige Weise die zentralen Werte des “ Sturm und Drang“ sowie der „Weimarer Klassik“. Seine Schriften sind eng mit seiner Biographie verknüpft. So verstand Schiller das Schreiben stets als Flucht vor der alltäglichen und kleinbürgerlichen Engstirnigkeit. Bis heute werden seine Stücke „Die Räuber“ und „Kabale und Liebe“ weltweit an Theatern aufgeführt.
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Friedrich Schiller – Leben und Werk

Friedrich Schiller kommt am 10. November 1759 in Marbach am Neckar zur Welt. Sein Vater diente als Offizier und Militärarzt im Regiment des württembergischen Herzogtums. Schillers Kindheit und Jugend sind vom militärischen Drill geprägt. Im Alter von 14 Jahren besucht Schiller auf Befehl des württembergischen Herzogs die elitäre Karlsschule nahe Stuttgart. Intention des Herzogs Carl Eugen ist die Herausbildung einer gedrillten Elite, aus der der Staat seine Beamten rekrutieren kann. Die Eltern müssen sämtliche Erziehungsrechte abtreten. Besuche sind lediglich unter militärischer Aufsicht möglich. Urlaub und Freizeit gibt es für den jungen Friedrich nicht. Im Anschluss ermöglicht der Herzog Schiller ein Medizinstudium, um ihn als Regimentsarzt auszubilden.
Erdrückt von der alltäglichen Tristesse, entdeckt er die Schriften Rousseaus, Klopstocks und Shakespeares für sich. Von den Werken inspiriert beginnt Schiller selber das Schreiben. So fängt er noch während seiner Zeit in der Militärakademie im Jahre 1777 an „Die Räuber“ zu schreiben. Nach 4 Jahren ist das Stück fertiggestellt. Durch Zufall fällt das Werk in die Hände von Wolfgang Heribert von Dalberg. Dieser ist als Intendant im Mannheimer Hof- und Nationaltheater beschäftigt, wo er das Stück uraufführt. Schiller, der inzwischen als Regimentsarzt arbeitet, erlangt somit urplötzlich eine über die Landesgrenzen hinausgehende Berühmtheit.
Schiller wohnt unerlaubt der Uraufführung in Mannheim bei und ist überwältigt von der positiven Resonanz des Publikums. Ein erneuter illegaler „Ausflug“ aus der Kaserne zum Mannheimer Theater fliegt allerdings auf. Zur Strafe wird er zwei Wochen in eine Arrestzelle gesperrt. Außerdem verbietet der Herzog ihm das Schreiben „weiterer Komödien“.
Der junge Friedrich rebelliert gegen das ihm aufgezwungene Leben und die damit einhergehenden Verpflichtungen. Er sieht das Schreiben als seine Bestimmung und flieht aus Württemberg. Auf seiner heimlichen Flucht wird er von dem Musiker Andreas Streicher begleitet. Die Ersparnisse Streichers nutzen die Freunde dazu, um ihren entbehrenden Lebensunterhalt zu bestreiten. Schiller bittet Dalberg um eine Stelle als Hausautor beim Mannheimer Hof- und Nationaltheater. Entgegen den Hoffnungen Schillers verwehrt der Intendant dem als fahnenflüchtig Geltenden die angestrebte Stelle. Auch das Drama „Fiesko“ nimmt Dalberg zunächst nicht an.
Rastlos und hochverschuldet irrt der Poet fortan umher. Über Mannheim, Frankfurt und Oggersheim gelangt er schließlich ins thüringische Bauerbach. Katharina von Wolzogen, eine alte Freundin, nimmt ihn bei sich auf. Schließlich kehrt er vorübergehend nach Mannheim zurück, um dort als Theaterautor zu arbeiten. Aufgrund vielzähliger Konflikte mit dem Intendanten sowie den Schauspielern quittiert Schiller nach kurzer Zeit die Stelle. Außerdem ist er gesundheitlich stark angeschlagen, da er sich in Mannheim mit Malaria infiziert hat.
Getrieben von künstlerischem Ehrgeiz treibt Schiller unermüdlich weiter seine Karriere voran. Er stellt „Don Karlos“, „Kabale und Liebe“ sowie „Maria Stuart“ fertig. Während dieser Zeit werden der Leipziger Oberkonsistorialrat Körner, dessen Verlobte, ihre Schwester und dessen Freund Publizist Ferdinand Huber auf den Schriftsteller aufmerksam. Sie bewundern Schiller für sein außergewöhnliches Talent und sichern ihn finanziell ab. Zwischen 1785 bis 1787 wohnt er als Gast bei ihnen. In diesem Intervall schreibt Schiller die „Ode an die Freude“, welche Beethoven nachfolgend vertonen wird.
Im Jahre 1787 geht der junge Poet nach Weimar. Die Stadt galt damals als intellektuelles Kreativzentrum. Dort begegnet er Schriftsteller und Verleger Christoph Martin Wieland, dem Theologen und Dichter Johann Gottfried Herder sowie Johann Wolfgang von Goethe. Schiller nimmt eine unbezahlte Geschichtsprofessur an der Universität Jena an. Im Jahre 1790 heiratet er Charlotte von Lengefeld. Bis 1799 lebt er zusammen mit seinen drei Kindern und seiner schwangeren Frau in Jena. Er verlässt die Stadt, um nach Weimar zu ziehen und den künstlerischen Austausch mit Goethe zu vertiefen. Unter dem Einfluss Goethes entstehen „Die Jungfrau von Orleans“, „Die Braut von Messina“ sowie „Wilhelm Tell“. Zahlreiche seiner Stücke werden am Weimarer Hoftheater unter der Leitung Goethes uraufgeführt. Schiller ist nun ein bundesweit etablierter und anerkannter Künstler. Aufgrund seines Erfolgs ist er finanziell abgesichert.
Im Jahre 1802 wird er schließlich geadelt. 1805 stirbt er in der Folge einer Lungenentzündung im Alter von 45 Jahren. Seine Dramen „Die Räuber“ (1781), „Kabale und Liebe“ (1783) und „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ (1784) sind der literaturgeschichtlichen Epoche des „Sturm und Drang“ zuzuordnen. Die nachfolgenden Werke zählen zu der „Weimarer Klassik“. Entsprechend transportieren die Stücke „Don Karlos“ (1787), die „Wallenstein –Trilogie“ (1799), „Maria Stuart“ ( 1800 ), „Die Jungfrau von Orleans“ (1801), „Die Braut von Messina“ ( 1803 ), „Wilhelm Tell“ (1804) sowie „Demetrius“ (1805) die Werte dieser Epoche. Die „Weimarer Klassik“ orientiert sich am Weltbild der Antike und des Idealismus. So folgt man der Ideenlehre Platons vom „Gutem, Wahrem und Schönem“. Diese Epoche wird daher auch mit dem „deutschen Idealismus“ (1790- 1830) gleichgesetzt. Der „deutsche Idealismus“ gibt die Antwort darauf, wie die Menschen ihr Leben bzw. ihr Zusammenleben in der Gesellschaft gestalten sollen. Im Fokus dessen stehen Aufklärungsoptimismus und Humanität. Gemäß des Aufklärungsoptimismus darf der Mensch Fehler machen, da er zum Guten strebt.

Biografien

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Über Schiller-Clan.de



Schiller! Ein Name, den mehr als 9.000 Deutsche tragen. Aber vor allem ein Name, bei dem jeder sofort ein Bild im Kopf hat. So steht der Name Schiller synonym für Dichtkunst sowie für sphärische Musik. Doch neben dem großen deutschen Dramatiker und Lyriker Friedrich Schiller oder dem nach ihm benannten Ambient-Projekt „Schiller“ treten auch weitere begabte Literaten und Musiker mit eben jenem bedeutungsschwangeren Nachnamen in Erscheinung.
Schiller-Clan.de führt nun all diese zusammen. Nicht im Sinne eines realen Familienverbandes. Eher im Sinne eines fiktiven musischen Verbundes. Kurz gefasst: auf Schiller-Clan.de finden Sie Literatur und Musik bekannter Persönlichkeiten namens Schiller.