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SCHILLER – Christopher von Deylen


Christopher von Deylen startete das der Hamburger Klubszene entwachsene Ambientprojekt 1998 zusammen mit Mirko von Schlieffen. Der Name entstand, nachdem von Deylen, der das Projekt mittlerweile als Solokünstler betreibt, „Die Glocke“ gelesen hatte. Inspiriert von der Lektüre schrieb er die erste Single „Glockenspiel“, die schnell Platz 21 der deutschen Charts erreichte und den unmittelbaren Erfolg einläutete. Die Kompositionen kennzeichnen bei durchgängig weicher, elektronischer Linie besonders die Offenheit für verschiedenste Einflüsse von außen. Diese entsteht natürlicherweise durch die zahlreichen Beiträge verschiedener Gastkünstler, die mit von Neylen zusammengearbeitet haben.



 

Über Christopher von Deylen

Der Input der mitwirkenden Künstler, Stars von Weltrang, wie Mike Oldfield, Anna Netrebko, Midgre Ure, Jaki Liebezeit von Can aber auch Unheilig, Thomas D. und Despina Vandi, gibt jedem Album seine besondere Note. Der Elektronik-Künstler von Neylen empfindet die Beschreibung „Global Pop“ für seine Art elektronischer Musik daher als durchaus zutreffend. Ohne klassische Musikausbildung sieht er sich selbst mehr als Klangforscher denn als Komponist.
Dem Debütalbum „Zeitgeist“ von 1999, inspiriert von einer Reise von London nach Peking, folgte 2001 „Weltreise“, das mit 300 000 verkauften Exemplaren erfolgreichste Album.
2003 erschien „Leben“, 2005 „Tag und Nacht“ und 2008 „Sehnsucht“. Zu diesem Zeitpunkt war der weltweite Durchbruch mit Festivalauftritten vor begeistertem Publikum schon lange geschafft. Das Album „Atemlos“ entstand 2010, nachdem von Deylen vier Wochen auf dem Forschungsschiff „Polarstern“ in der Arktis unterwegs gewesen war.
Nach dem Album „Sonne“ von 2012 wandte sich der Künstler 2013 dem Klassikprojekt „Opus“ zu, bei dem die Starsopranistin Anna Netrebko mit einer Version von „Solveigs Song“ zu hören ist. Die Auseinandersetzung mit der klassischen Musik mündete in „Symphonia“, dem ersten Konzert mit einem Orchester. Das der Aufnahme zugrunde liegende Konzert am Berliner Gendarmenmarkt mit dem Symphonieorchester wurde im Anschluss 2014 als Livealbum und BlueRay „Symphonia“ veröffentlicht. Danach folgten 2016 noch die Alben „Zeitreise“ und „Future“.
Nach fast sechs Jahren in Hamburg war Christopher von Deylen zunächst nach Berlin gezogen, um seine Alben in einem eigenen Studion zu produzieren. 2014 hatte er dann die dortige Wohnung aufgelöst und seinen Besitz auf zwei Koffer reduziert. Seither tourt er und reist durch die Welt. Zwei ganze Jahre verbrachte er in den USA und kam schließlich mit einem Songtext von Sharon Stone für sein Album „Future“ zurück. Spontan beim Manager von Sharon Stone angefragt, fügte er die von ihr erhaltenen Zeilen „For You“ in sein Album ein.
Die aktuelle Tournee des Künstlers heißt „Klangwelten“. Das Programm ist eine Art Best-of-Show, bei der durch die Songauswahl der essenzielle Schiller-Sound dargeboten werden soll. Abhängig davon, wo die Show stattfindet, wird eine der zwei Liveversionen angeboten. In großen Hallen wird die Show mit Musikern in einer Art klassischer Rockbandformation gegeben. In kleineren Hallen wird „Kammerelektronik“ aufgeführt.
Da Schiller offensichtlich über ein riesiges Netzwerk von Kontakten zu Musikern in der ganzen Welt verfügt, überrascht Christopher von Deylens neue Aufgabe nicht. Sky Arts sponsort die aktuelle Tour und wird ihn demnächst auch als Moderator für sein Kulturmagazin „Kunst.stoff” einsetzen. Hier übernimmt er die Rolle des Interviewers und trifft sich mit Menschen, die aktiv unser kulturelles Leben gestalten. Seine Komoderatorin ist dabei die Schriftstellerin Kat Kaufmann.